| |
|
|
|
Geschrieben von Aaaaaimbot
|
|
26.10.2010 |
Ärger an der Heimfront
Auftraggeber: Amata
Ort: nahe Vault 101
Ziel: Die Sorgen um Vault 101 beenden
Belohnung: Modifizierter Servicemitarbeiter-Overall, Nahrung, Munition; Möglichkeit, Butch als Gefolgsmann zu gewinnen und Vault-101-Bewohner im Ödland zufällig anzutreffen
Nachdem man die Mission "Das Wasser des Lebens" abgeschlossen hat, kann ein neues Radiosignal auftauchen: "Vault-101-Notfallsignal". Dieses läßt sich nur empfangen, wenn der Spieler nahe genug an Vault 101 herangeht (Megaton ist nah genug) und taucht vorher nicht auf, aber Achtung: Wenn der Spieler schon "Das Wasser des Lebens" abgeschlossen hat und dann Addons spielt, z.B. Operation Anchorage, so kann das Radiosignal verschwinden, sodaß der Quest nicht mehr gestartet werden kann! Unter Umständen erscheint das Signal wieder, wenn der Charakter nach Pitt reist und dann wieder ins Ödland zurückkehrt.
Um diesen Quest zu starten, muß der Spieler das Radiosignal abhören, denn dieses ist eine Nachricht von Amata, die dem Spieler das neue Paßwort für die Vault-Tür verrät. Mit diesem kann der Spieler die Tür öffnen und erfährt außerdem, daß entweder "ihrem Vater die Macht zu Kopf gestiegen ist" (falls dieser lebt) oder "der neue Aufseher verrückt ist" (falls Amata's Vater gestorben ist). Amata bittet den Spieler darum, den Aufseher aufzuhalten. Zunächst muß der Spieler aber einige RAD-Kakerlaken besiegen und trifft dann auf Officer Gomez (Armstrong ersetzt ihn, falls Gomez während der Flucht gestorben ist, benutzt aber genau dieselben Sprüche). Der Spieler kann sich von Gomez an Orte in der Vault eskortieren lassen oder auf eigene Faust erkunden. Allerdings: Es sind überall Hindernisse aufgetaucht wie umgefallene Stühle, Absperrungen usw., und einige Gänge, die während "Flucht!" offen waren, sind jetzt geschlossen, während neue Gänge geöffnet sind. Es kann einige Zeit dauern, bis sich der Spieler im neuen Vault-101-Layout zurechtfindet.
Zunächst beobachtet der Spieler eine Szene im Atrium: Freddie Gomez (Mitglied der Tunnelschlangen) will die Vault verlassen und versucht, Officer Taylor zum Öffnen der Tür zu überreden. Dieser feuert aber stattdessen seine Knarre auf Freddie ab, der vor Angst ins Untergeschoß flieht. Wenn Gomez den Spieler begleitet hat, kommentiert er diese Aktion und fragt den Spieler, ob dieser auch "wirklich" in der Vault bleiben oder nicht doch lieber gehen will. Nun kann sich der Spieler von Gomez zu Amata oder dem Aufseher eskortieren lassen oder auf eigene Faust nach ansprechbaren Leuten suchen.
Um den Quest abzuschließen, muß sich der Spieler auf die Seite einer von drei großen Fraktionen stellen: Die "Status-Quo-Fraktion", angeführt vom Aufseher, oder die "Rebellen-Fraktion", angeführt von Amata, oder aber die Tunnelschlangen, angeführt von Butch. Der Aufseher ist in seinem Büro anzutreffen, Amata und Butch im Untergeschoß.
Falls der Spieler sich auf den Weg zum Büro des Aufsehers aufmacht und nicht von Gomez begleitet wird, so kann es passieren, daß plötzlich Officer Wilkins auftaucht. Dieser verfolgt den Spieler und wird sofort feindlich, und falls andere Sicherheitsbeamte oder der Aufseher dies mitbekommen, so werden sie ebenfalls feindlich! Dies kann dazu führen, daß der Aufseher auf "feindlich" umschaltet und von einem Begleiter des Spielers erschossen wird, was die verfügbaren Möglichkeiten zur Lösung des Quests reduziert! Auch auf dem Rückweg vom Aufseher-Büro kann Wilkins auftauchen und ähnliche Probleme bereiten, daher Vorsicht! Alternativ lauert Wilkins dem Spieler im Kellergeschoß auf (siehe unten).
Lösungsweg: Den Rebellen helfen
Der Spieler kann versuchen, Amata zu helfen: Sie bittet den Spieler darum, mit dem Aufseher zu reden und ihn zur Vernunft zu bringen. Ihr Vater läßt sich durch einen Sprach-Check davon überzeugen, zurückzutreten, alternativ kann man ihn auch mit Informationen aus verschiedenen Sicherheits-Terminals erpressen. Aus einem Terminaleintrag geht hervor, daß der Aufseher Kontakt zur Außenwelt aufgenommen hat, obwohl er die Vault eigentlich für immer verschließen wollte; aus einem anderen wird klar, daß er seine eigenen Sicherheitskräfte nicht mehr unter Kontrolle hat. Indem man ihn damit konfrontiert, kann man den Aufseher auch zum Rücktritt zwingen. Falls dies alles scheitert, läßt sich der Aufseher auch durch eine Kugel in den Kopf überzeugen, allerdings ist Amata alles andere als glücklich darüber. Schafft der Spieler es, den Aufseher gewaltlos zu überzeugen, so wird er von Amata aus der Vault geworfen und erhält einen modifizierten Servicemitarbeiter-Overall. Ansonsten wird der Spieler ebenfalls verbannt, erhält aber keinen Overall.
Falls der Spieler den Aufseher während "Flucht!" getötet hat, so wird Allen Mack der neue Aufseher. Er ist sogar noch radikaler als der ursprüngliche Aufseher, und mit ihm kann man nicht verhandeln.
Lösungsweg: Dem Aufseher helfen
Wenn der Spieler mit dem Aufseher spricht, so erhält er die Möglichkeit, ihm gegen die Rebellen zu helfen. Dazu muß der Spieler Amata aufsuchen und sie irgendwie davon überzeugen, in der Vault zu bleiben und den Fluchtplan aufzugeben. Dies geht mit einem Sprach-Check, alternativ kann der Spieler auch auf einem Terminal lesen, daß der Aufseher sämtliche Vault-Bewohner vor der gefährlichen Enklave schützt und Amata mit dieser Information konfrontieren. Schließlich ist es noch möglich, Amata zu erschießen. Die Mission ist dann auch erfüllt, aber wenn Amata's Vater noch der Aufseher ist und davon erfährt, rastet er aus und sein Zorn dem Spieler gegenüber kennt keine Grenzen (obwohl er Officer Mack während "Flucht!" noch angefeuert hat, Amata zu verprügeln). Falls die Rebellen aufgegeben haben, ohne daß der Aufseher ausrastet, kann der Spieler entweder einen modifizierten Servicemitarbeiter-Overall als Belohnung bekommen oder Munition sowie Nahrung. Der Spieler kann auch nach einem G.E.C.K. fragen, welches in Vault 101 aber nicht vorhanden ist. Falls der Spieler als Belohnung "einen Aufenthalt in der Sicherheit der Vault" wünscht, wird dieser Wunsch nicht gestattet.
Falls Allen Mack der Aufseher ist, so ist dies auch der einzige friedliche Lösungsweg dieses Quests.
Lösungsweg: Die Vault sabotieren
Butch würde die Vault gerne für immer verlassen. Er deutet an, daß einige Maschinen im Kellergeschoß bald den Geist aufgeben und von Stanley nur noch notdürftig funktionsfähig gehalten werden. Der Spieler kann ins Kellergeschoß gehen und wird dort (falls dieser noch nicht tot ist) von Officer Wilkins überfallen, der sofort feindlich wird und bekämpft werden muß. Falls Stanley dies mitbekommt, so wird er ebenfalls feindlich. Allerdings besitzt Stanley das Paßwort fürs Wasserchip-Terminal, welches der Spieler hacken muß, um die Vault sabotieren zu können. Indem Stanley getötet wird, erhält der Spieler dieses Paßwort. Alternativ muß das Paßwort entweder aus Stanley's Tasche geklaut werden, oder der Spieler muß das Terminal hacken (Schwierigkeitsstufe "schwer", benötigt Wissenschaft von 75). Mit den richtigen Diagnose- und Wartungsoptionen läßt sich der Wasserchip in die Luft jagen, und sämtliche Bewohner müssen die Vault verlassen. Der Spieler trifft dann auf den Aufseher: Falls es sich um Aufseher Almodovar handelt, läßt er sich mit einem Sprach-Check dazu bringen, sich selbst die Schuld zu geben; ist es aber Aufseher Mack, so wird er den Spieler sofort angreifen. Scheitert der Sprach-Check, so greift auch Almodovar den Spieler an und muß bekämpft werden. Sobald der Spieler am Aufseher vorbei ist, erscheint noch Amata: Der Spieler kann sie mit einem Sprach-Check anlügen, daß einer der Rebellen die Vault sabotiert hätte, andernfalls beschimpft sie den Spieler und droht ihm mit dem Tod, falls er jemals wieder mit ihr sprechen sollte.
Fehlschlag: Vault ins Chaos stürzen
Falls der Spieler wahllos Personen in Vault 101 tötet, so kann es passieren, daß die Meldung "MISSION FEHLGESCHLAGEN" erscheint. Die Vault befindet sich dann im Chaos (dies passiert hauptsächlich dann, wenn sowohl Amata als auch der Aufseher getötet werden), und alle Bewohner werden feindlich. Der Quest läßt sich dann nicht mehr abschließen.
Falls der Spieler entweder Amata oder dem Aufseher geholfen hat, so wird die Vault permanent geschlossen. Allerdings können Amata, Mitglieder der Gomez-Familie sowie Susie Mack als Zufallsbegegnung auftauchen, falls der Spieler Amata geholfen hat: Amata's Schicksal besteht darin, von Soldaten der Enklave befragt und anschließend hingerichtet zu werden (es sei denn, der Spieler rettet sie vorher, aber sie ist dann nicht besonders dankbar); Freddie, Pepper und Officer Gomez werden meist mit dem Gesicht nach unten, unter einem Riesenradskorpion liegend, angetroffen; Susie Mack schließlich wird von Kreaturen angegriffen und schenkt dem Spieler für ihre Rettung aufbereitetes Wasser. Hat der Spieler die Vault sabotiert, so können einige dieser Begegnungen ebenfalls auftreten, allerdings verhalten sich die Charaktere dem Spieler gegenüber dann weniger freundlich. Es ist anzumerken, daß Amata ihre Todesdrohung dem Charakter gegenüber nicht wahrmacht, selbst wenn der Spieler sie dann nochmal anspricht.
Nach Abschluß des Quests marschiert Butch (falls dieser überlebt hat) nach Rivet City und trinkt unaufhörlich Bier und Whisky in der Muddy Rudder-Bar. Der Spieler kann ihn nun als Gefolgsmann anheuern, aber nur mit neutralem Karma und auch nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Falls nämlich der Aufseher die Vault verschlossen hat oder Butch's Mutter gestorben ist, so weigert Butch sich oft, mit dem Charakter nochmal zu reden, stattdessen erscheint nur ein schwarzes Dialogfenster ohne Text, welches sofort wieder verschwindet. Bemerkenswert ist auch, daß Butch trotzdem in Rivet City erscheint, selbst wenn der Aufseher die Vault geschlossen hat.
Falls der Spieler die Vault sabotiert oder ins Chaos gestürzt hat, so bleibt diese weiterhin geöffnet und kann theoretisch als Spielerbehausung genutzt werden. In sehr seltenen Fällen bleibt die Tür aufgrund von Fehlern selbst dann geöffnet, wenn die Vault eigentlich für immer geschlossen worden ist: In diesem Fall sind alle NPCs, die zum Zeitpunkt der Schließung noch am Leben waren, immer noch vorhanden und lassen sich ansprechen. Diese sprechen den Spieler dann mit "normalen" Dialogen an (z.B. "Hallo", "Was darf's denn sein?" oder "Bis später.") und nicht mit den "genervten Fraktionskrisen-Dialogen (z.B. "Ich möchte in Ruhe gelassen werden" oder "Sie gehören nicht mehr hierher")", die während des Quests aufgetaucht sind.
|
|
|
|
|