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Der Raub der Unabhängigkeit |
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Geschrieben von Aaaaaimbot
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06.08.2010 |
Der Raub der Unabhängigkeit
Auftraggeber: Abraham Washington
Ort: Rivet City
Auftragsziel: Die Unabhängigkeitserklärung aus den Ruinen von D.C. bergen
Belohnung: Diagramm - Gleisgewehr, Kronkorken (Menge variiert je nach Lösungsweg)
Abraham Washington leitet das "Museum zur Erhaltung der Hauptstadt" in Rivet City. Wenn der Spieler mit ihm redet, erfährt er, daß Washington nach der Unabhängigkeitserklärung sucht, die im Nationalarchiv zu finden sein soll, er verspricht auch eine Belohnung dafür. Besteht der Spieler einen Sprach-Check, so verrät Washington auch, daß er schon eine Frau auf den Auftrag angesetzt hat, die seitdem aber nicht mehr gesehen wurde. Wenn der Spieler nun das Nationalarchiv aufsucht, so findet er heraus, daß diese Frau (Sydney) noch lebt und gerade dabei war, den Aufzug zum Ostflügel des Archivs zu hacken, in dem sich die Erklärung befinden soll. Falls der Spieler noch nicht mit Washington gesprochen hat, so läßt sich der Quest auch starten, indem der Spieler mit Sydney spricht.
Sydney hat die Rotunde, in der sie zuerst angetroffen wird, vermint, um die Supermutanten fernzuhalten. Es wird dort unweigerlich zum Kampf kommen, allerdings ist Vorsicht geboten: Der Spieler kann die Minen ebenfalls auslösen und dadurch Schaden nehmen. Sobald alle angreifenden Mutanten tot sind, stellt Sydney sich vor und erklärt, warum sie überhaupt im Nationalarchiv ist. Sie bietet dem Spieler an, zusammen nach der Erklärung zu suchen und sich am Ende die Belohnung zu teilen. Wenn der Spieler annimmt, wird Sydney zu einer temporären Begleiterin des Spielers, bis der Quest abgeschlossen ist, andernfalls rast sie wutentbrannt aus dem Gebäude und verschwindet.
Falls der Spieler beschlossen hat, ohne Sydney an die Erklärung zu kommen, muß er eine verschlossene Tür (Schwierigkeitsgrad "leicht") öffnen, um den langen Weg durchs Untergeschoß zu bewältigen (dies geht auch, wenn der Spieler nie mit Sydney spricht: es besteht keine Notwendigkeit, in die Rotunde zu gehen). Dort warten sehr viele Mutanten. Wenn der Spieler mit Sydney zusammenarbeitet, kann er diesen Weg ebenfalls benutzen, allerdings erhält man dann von Sydney das Kennwort für den Lastenaufzug in der Rotunde und kann somit das Untergeschoß einfach überspringen. Beide Wege führen zum Ostflügel. Läuft der Spieler in diesem herum, so ertönen von Zeit zu Zeit Ansagen, die wie die eines Präsidenten klingen, z.B. "Männer! Ich wende mich mit einer wichtigen Botschaft an euch: unsere Abwehr wurde durchbrochen und bald werden wir in den Krieg ziehen!" Dies ist Button Gwinnett, der eine Roboterarmee benutzt, um die Erklärung zu verteidigen. Während der Spieler durch den Ostflügel marschiert, wird er öfters auf feindliche Roboter treffen, die besiegt werden müssen. Es gibt auch viele Türen, die man nur mit ausreichend hohen Fähigkeiten (Dietrich, Wissenschaft, Reparieren) öffnen kann: gelingt dies, so kann man Teile des Gebiets abkürzen.
Wenn Sydney dem Spieler folgt, sollte man auf sie aufpassen, denn sie kann auch sterben und hält nicht sonderlich viel aus. Wird sie verletzt, so kann der Spieler ihr per Gesprächsoption ein Stimpak geben, welches sie dann sofort einsetzt. Wichtig ist auch: Der Spieler kann Sydney nicht beklauen und ihr somit auch nicht per umgekehrtem Taschendiebstahl Gegenstände geben, sie wird fast immer ihr 10mm-SMG benutzen (die einzige andere Waffe, die sie sich holt, scheint der Fatman zu sein, wenn sich in ihrer Nähe einer befindet, z.B. wenn man sie ins weiße Haus mitnimmt oder einen Fatman in einem Container deponiert). Stirbt Sydney, so muß man entweder einen Speicherstand laden, in dem sie noch lebt oder die Mission alleine abschließen.
Im Ostflügel gibt es einige verschlossene Türen, hinter denen zusätzliche Dokumente in Safes aufbewahrt werden: gelingt es dem Spieler, diese zu knacken, so kann er die Magna Carta und Bill of Rights einsammeln. Diese können auch an Abraham Washington geliefert werden, dafür gibt es einige Kronkorken als Belohnung. Schließlich erreicht der Spieler eine große gepanzerte Tür. Vor dem Betreten sollte der Spieler seine Waffe holstern und mit Items (z.B. übles Nachtzeug) seine Fertigkeit "Sprache" erhöhen, denn hinter der Tür wartet Button Gwinnett, ein Roboter, der sich selbst für den echten Gwinnett (ehemaliger Präsident der USA) hält. Er will die Unabhängigkeitserklärung um jeden Preis verteidigen und der Spieler erhält die Möglichkeit, sie durch Dialogoptionen zu erhalten.
Der einfachste Weg, dies zu schaffen, besteht darin, Button Gwinnett einfach zu erschießen. Dies führt dazu, daß er und seine Geschütztürme das Feuer auf den Spieler eröffnen, diese sind aber nicht sonderlich schwer zu besiegen. Mit einem Sprach-Check kann der Spieler Gwinnett belügen: "Ich bin Thomas Jefferson und gekommen, um die Erklärung sicherzustellen!" Dies ist selbst dann möglich, wenn der Spieler-Charakter weiblich ist. Die Erfolgschance ist allerdings ziemlich niedrig (selbst mit maximalem Sprachskill unter 100%), daher sollte man vorher speichern, bevor man mit Gwinnett redet. Gelingt der Sprach-Check, so darf der Spieler die Erklärung sofort holen. Alternativ ist es noch möglich, Gwinnett zum Anfertigen einer Fälschung zu bewegen: Dazu muß der Spieler zur Bibliothek von Arlington reisen und im Archiv einen Container mit "Eisengallustinte" finden. Mit dieser kann man dann zu Gwinnett zurückkehren und erhält eine gefälschte Erklärung. Abraham Washington akzeptiert diese auch, da es sich um eine perfekte Fälschung handelt. Gwinnett bietet dem Spieler nun noch einige Möglichkeiten, wie es mit ihm weitergehen soll. Falls der Spieler sagt "Spreng dich selbst in die Luft", so gibt es negatives Karma (dasselbe gilt, wenn der Spieler Gwinnett tötet).
Das Extra "Robotikexperte" kann benutzt werden, um Gwinnett per Dialogoption herunterzufahren: in diesem Fall steht es dem Spieler auch frei, sich die Erklärung einfach zu nehmen.
Sobald der Spieler die Erklärung bei sich hat, kann er Sydney (falls diese noch da ist) nicht mehr wegschicken. Wenn er also dann zu Washington zurückkehrt und Sydney noch lebt, erhält der Spieler nur die Hälfte der Belohnung (dies gilt selbst dann, wenn der Spieler Sydney schon vorher angewiesen hat, zu warten). Ist der Spieler dagegen alleine, erhält er die vollen 400 Kronkorken als Belohnung. Falls Sydney dabei war, wird sie nach Underworld reisen und dort einen Laden eröffnen, in dem Waffen und Munition angeboten werden. Außerdem ist es möglich, ihr 10mm-"Ultra"-SMG zu erhalten: Dazu muß der Spieler während des Quests "Reillys Ranger" ein Holoband mit der Stimme von Sydney's Vater finden und ihr dieses zeigen. In einigen Versionen des Spiels gibt es einen Bug, der darin besteht, daß sich diese Sprachoption unendlich oft auf Sydney anwenden läßt und man somit unendlich viele Ultra-SMGs mit Munition erhält.
Hat der Spieler Sydney am Anfang des Quests weggeschickt, so kann sie später als Zufallsencounter wieder auftauchen (dies kann an vielen verschiedenen Orten geschehen). Sie ist dann sauer auf den Spieler und will ihn, mit Unterstützung durch ihre Freundin Emaline, erschießen. Sobald der Spieler sich Sydney dann nähert, verfolgt sie ihn und spricht ihn an mit den Worten "Ich werde es nicht zulassen, daß Sie die Kronkorken und den Ruhm für meine Arbeit einheimsen!". Anschließend eröffnen sie und Emaline das Feuer, und der Spieler muß sich verteidigen.
Abraham Washington nimmt auch viele andere Gegenstände für sein Museum an, z.B. alle Lincoln-Artefakte, die man im Geschichtsmuseum finden kann. Mit einer hohen "Feilschen"-Fertigkeit kann man einen höheren Preis für diese Objekte heraushandeln.
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